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Der Bundesfinanzhof hat mit seinem Urteil vom 23.02.2005 die Passivierung eines Rechnungsabgrenzungspostens über die ursprüngliche vertragliche Restlaufzeit mit der Begründung abgelehnt, mit der Verzichtserklärung sei die gesamte mit der Entschädigungszahlung abgegoltene Leistung bereits erbracht. Zudem entschied er, dass Einnahmen aus Abfindungs- oder Entschädigungszahlungen als Betriebseinnahmen voll zu erfassen und im entsprechenden Jahr gleich zu versteuern sind.

Zum Thema Fahrtenbuch erging am 06.09.2002 ein Urteil vom Finanzgericht Düsseldorf, demnach sind für als Angaben Datum und Kilometerstand zu Beginn und Ende der Fahrt, Reiseziel (und bei Umwegen auch Reiseroute), sowie Reisezweck und Geschäftspartner festzuhalten. Weiterhin reicht bei privaten Fahrten reicht Kilometerangabe, bei der Fahrt zwischen Wohnunterkunft und Arbeitsstätte ist ein kurzer Vermerk vonnöten.

Die Anwendbarkeit der 1%-Regelung zur Bewertung der Privatnutzung eines betrieblichen PWK, auch falls sich mehrere für Privatfahrten bestimmte PKW im Betriebsvermögen befinden, wurde vom Finanzgericht München am 07.12.2004 festgestellt.